06 Feb

Finissage „U-Turn Back“ von Irene Ehlers

 

Finissage:            Mittwoch, 28.02.2018 um 19:00 Uhr

U-Turn Back

„U-Turn Back“ ist einerseits eine der Tanzfiguren des Modern American Square Dance, dem sich die Künstlerin in ihrer Freizeit widmet. Der Tänzer/die Tänzerin dreht sich um 180°, um die entgegengesetzte Blick- und Gehrichtung einzunehmen. In dieser  Ausstellung ist damit allerdings die stilistische Kehrtwende in den Arbeiten von Irene Ehlers beschrieben.

Während sich die Autodidaktin bisher überwiegend mit sehr reduzierten Landschafts- und Meeresdarstellungen beschäftigt hat, die ihrem inneren Bedürfnis nach Ruhe und Ordnung in einer bewegten, unruhigen Lebensphase des Umbruchs und der Neuorientierung entsprachen, wandte sich Irene Ehlers in letzter Zeit immer öfter der abstrakten Malerei zu. Nachdem sie innerlich zu Ruhe und Ausgeglichenheit zurückgefunden hat,  geht es ihr nun um die Auseinandersetzung mit Farben. Aber auch hier beschränkt sie sich aus ähnlichen  Gründen auf eine reduzierte, begrenzte Farbauswahl:  um in diesen Zeiten von Big Data, Multitasking und permanenter Reizüberflutung, in denen gleichzeitig und stetig eine unglaubliche Fülle von Eindrücken und Informationen auf uns einprasselt, einen beruhigenden Gegenpol zu schaffen.

Ausstellungen, Kunstmessen und Arbeiten in Privatsammlungen in Deutschland, Schweden, Dänemark und den Niederlanden

https://irene-ehlers.jimdo.com

31 Jan

Vernissage „U-Turn Back“ von Irene Ehlers

 

Vernissage:        Samstag, 03.02.2018 um 19:00 Uhr

Dauer:                    03.02.2018 – 28.02.2018

Finissage:            Mittwoch, 28.02.2018 um 19:00 Uhr

U-Turn Back

„U-Turn Back“ ist einerseits eine der Tanzfiguren des Modern American Square Dance, dem sich die Künstlerin in ihrer Freizeit widmet. Der Tänzer/die Tänzerin dreht sich um 180°, um die entgegengesetzte Blick- und Gehrichtung einzunehmen. In dieser  Ausstellung ist damit allerdings die stilistische Kehrtwende in den Arbeiten von Irene Ehlers beschrieben.

Während sich die Autodidaktin bisher überwiegend mit sehr reduzierten Landschafts- und Meeresdarstellungen beschäftigt hat, die ihrem inneren Bedürfnis nach Ruhe und Ordnung in einer bewegten, unruhigen Lebensphase des Umbruchs und der Neuorientierung entsprachen, wandte sich Irene Ehlers in letzter Zeit immer öfter der abstrakten Malerei zu. Nachdem sie innerlich zu Ruhe und Ausgeglichenheit zurückgefunden hat,  geht es ihr nun um die Auseinandersetzung mit Farben. Aber auch hier beschränkt sie sich aus ähnlichen  Gründen auf eine reduzierte, begrenzte Farbauswahl:  um in diesen Zeiten von Big Data, Multitasking und permanenter Reizüberflutung, in denen gleichzeitig und stetig eine unglaubliche Fülle von Eindrücken und Informationen auf uns einprasselt, einen beruhigenden Gegenpol zu schaffen.

Ausstellungen, Kunstmessen und Arbeiten in Privatsammlungen in Deutschland, Schweden, Dänemark und den Niederlanden

https://irene-ehlers.jimdo.com

06 Jan

Finissage „Ortswechsel“ von Reinhold Adscheid

 

Finissage:        Mittwoch, 31.01.2018 um 19:00 Uhr

 

Ortswechsel

Reinhold Adscheids Werke sind uns allen bekannt: Von verschiedenen Positionen aus fotografierte Objekte, deren Fotos er zu einem Bild zusammensetzt, “überlagert” beschreibt seine Technik besser. Alle seine Arbeiten haben immer einen hohen Wiedererkennungswert.

http://www.Reinhold-Adscheid.de

Nachdem er mit “Nachtschwärmer” und “TheaterTheater” bereits seriell gearbeitet hat, wendet er sich nun einem eher alltäglichen Begriff zu:

Ortswechsel

Welchen Bezug mag Reinhold Adscheid hier herstellen? Zuvorderst fällt uns sofort seine spezielle Technik ein, mit der er seine Werke erzeugt: Individuelle Fotos eines Objektes von individuellen Positionen aufgenommen und dann alle diese Fotos zu einem Bild zusammensetzt. Hier sind schon, rein wörtlich, Ortswechsel zu finden. Denn nur durch einen Ortswechsel ist es möglich, ein individuelles Foto von einer individuellen Position aufzunehmen. Reinhold Adscheid untersucht den Begriff allerdings noch weitergehender. Doch wie?
Als erstes ist die große Anzahl an Leuchttürmen auffallend, die wir hier sehen können. Große Leuchttürme, kleine Leuchttürme. Sehr konkret erscheinende Leuchttürme und auch sehr verträumt erscheinende Leuchttürme. Natürlich musste Reinhold Adscheid zur Erstellung dieser Werke um diese Leuchttürme herum gehen, um sie aus verschiedenen Richtungen abzulichten und mit seiner von ihm entwickelten speziellen Technik zu dem zu machen, was wir hier sehen. Doch Leuchttürme sind nicht nur Landmarken, sie haben auch eine Funktion. Mit ihren Lichtzeichen zeigen sie Schiffen, die des Nachts auf dem Meer unterwegs sind, an, wo eine Gefahrenstelle, wie eine Untiefe oder ein Riff sind. Oder sie zeigen eine Einfahrt in einen Hafen ein. Sie können also eine Warnung sein, genauso wie ein Hinweis, ein Richtungsgeber. Einnmal: Bleib weg, ein anderes Mal aber: Genau hierhin bitte. Aber Leuchttürme machten nicht nur das. Mittels zweier Leuchttürme konnten die Seefahrer früherer Zeiten ihre eigene Positionen bestimmen (Sie können dies auch noch heute so machen, dank moderner GPS-Ortung ist das aber nicht mehr nötig.) Hier kommen wir Reinhold Adscheids Untersuchungen aber dann auf die Spur: Nur dank der Leuchttürme war zu früheren Zeiten des Nachts eine Seefahrt im Küstenbereich überhaupt gefahrlos möglich. Dank dieser fixen Punkte konnten die Seeleute navigieren, sprich ihre Reise war auf diese Leuchttürme angewiesen. Die Seeleute wollten nicht weg von einem oder hin zu irgendeinem speziellen Leuchtturm. Sie hangelten sich im Küstenbereich von einem Leuchtturm zum Nächsten. Sie fuhren zur See. Und eine Reise, sie werden es schon selber geschlussfolgert haben, ist nichts anderes als eine Serie von kontinuierlichen Ortswechseln.

Jetzt erschließt sich uns der möglicherweise volle Umfang seiner Untersuchung: Jede Reise bedarf der Orientierung. Nur wenn wir uns immer wieder unserer Position versichern können, wird aus unserer Reise kein Taumeln, sondern eine zielgerichtete Fahrt zu unseren Wünschen. Reinhold Adscheid ist also nicht um die Leuchttürme sinn- und willenlos herum getorkelt, hat sich auch nicht einmal von einem Leuchtturm anziehen lassen, oder, weil es ein Warnleuchtturm ist, von ihm entfernt, sondern sein “Fotografentanz”, wie er selber den Eindruck seines Tuns beschreibt, wenn wir ihn beim Fotografieren für eines seiner Werke beobachten würden, ist auch immer der Erreichung eines Ziel geschuldet. Immer sind es kleine Ortswechsel, die Dank irgendwelcher Fixpunkte zu einer kontrollierten und gerichteten Reise werden. Denn nicht nur die physische Reise wird auf diese Weise zielführend, auch die innerer Reise, die psychische Entwicklung wird uns nur so zu unserem Ziel führen.

Für uns heutigen Reisenden ist GPS das, was für den Seeman von früher der Leuchtturm gewesen ist. Leuchttürme sind notwendig, wenn wir Ortswechsel vornehmen wollen. Die heute ihres Sinns beraubten Leuchttürme mögen uns als Mahnung dienen, bei allen Veränderungen, physisch wie psychisch, immer einen oder zwei, oder noch mehr Leuchttürme zu suchen, die uns führen können: Bei unseren Ortswechseln.

27 Dez

Vernissage „Ortswechsel“ von Reinhold Adscheid

Vernissage:        Samstag, 06.01.2018 um 19:00 Uhr

Dauer:                    06.01.2018 – 30.01.2018

Finissage:            Mittwoch, 30.01.2018 um 19:00 Uhr

Ortswechsel

Reinhold Adscheids Werke sind uns allen bekannt: Von verschiedenen Positionen aus fotografierte Objekte, deren Fotos er zu einem Bild zusammensetzt, “überlagert” beschreibt seine Technik besser. Alle seine Arbeiten haben immer einen hohen Wiedererkennungswert.

http://www.Reinhold-Adscheid.de

Nachdem er mit “Nachtschwärmer” und “TheaterTheater” bereits seriell gearbeitet hat, wendet er sich nun einem eher alltäglichen Begriff zu:

Ortswechsel

Welchen Bezug mag Reinhold Adscheid hier herstellen? Zuvorderst fällt uns sofort seine spezielle Technik ein, mit der er seine Werke erzeugt: Individuelle Fotos eines Objektes von individuellen Positionen aufgenommen und dann alle diese Fotos zu einem Bild zusammensetzt. Hier sind schon, rein wörtlich, Ortswechsel zu finden. Denn nur durch einen Ortswechsel ist es möglich, ein individuelles Foto von einer individuellen Position aufzunehmen. Reinhold Adscheid untersucht den Begriff allerdings noch weitergehender. Doch wie?
Als erstes ist die große Anzahl an Leuchttürmen auffallend, die wir hier sehen können. Große Leuchttürme, kleine Leuchttürme. Sehr konkret erscheinende Leuchttürme und auch sehr verträumt erscheinende Leuchttürme. Natürlich musste Reinhold Adscheid zur Erstellung dieser Werke um diese Leuchttürme herum gehen, um sie aus verschiedenen Richtungen abzulichten und mit seiner von ihm entwickelten speziellen Technik zu dem zu machen, was wir hier sehen. Doch Leuchttürme sind nicht nur Landmarken, sie haben auch eine Funktion. Mit ihren Lichtzeichen zeigen sie Schiffen, die des Nachts auf dem Meer unterwegs sind, an, wo eine Gefahrenstelle, wie eine Untiefe oder ein Riff sind. Oder sie zeigen eine Einfahrt in einen Hafen ein. Sie können also eine Warnung sein, genauso wie ein Hinweis, ein Richtungsgeber. Einnmal: Bleib weg, ein anderes Mal aber: Genau hierhin bitte. Aber Leuchttürme machten nicht nur das. Mittels zweier Leuchttürme konnten die Seefahrer früherer Zeiten ihre eigene Positionen bestimmen (Sie können dies auch noch heute so machen, dank moderner GPS-Ortung ist das aber nicht mehr nötig.) Hier kommen wir Reinhold Adscheids Untersuchungen aber dann auf die Spur: Nur dank der Leuchttürme war zu früheren Zeiten des Nachts eine Seefahrt im Küstenbereich überhaupt gefahrlos möglich. Dank dieser fixen Punkte konnten die Seeleute navigieren, sprich ihre Reise war auf diese Leuchttürme angewiesen. Die Seeleute wollten nicht weg von einem oder hin zu irgendeinem speziellen Leuchtturm. Sie hangelten sich im Küstenbereich von einem Leuchtturm zum Nächsten. Sie fuhren zur See. Und eine Reise, sie werden es schon selber geschlussfolgert haben, ist nichts anderes als eine Serie von kontinuierlichen Ortswechseln.

Jetzt erschließt sich uns der möglicherweise volle Umfang seiner Untersuchung: Jede Reise bedarf der Orientierung. Nur wenn wir uns immer wieder unserer Position versichern können, wird aus unserer Reise kein Taumeln, sondern eine zielgerichtete Fahrt zu unseren Wünschen. Reinhold Adscheid ist also nicht um die Leuchttürme sinn- und willenlos herum getorkelt, hat sich auch nicht einmal von einem Leuchtturm anziehen lassen, oder, weil es ein Warnleuchtturm ist, von ihm entfernt, sondern sein “Fotografentanz”, wie er selber den Eindruck seines Tuns beschreibt, wenn wir ihn beim Fotografieren für eines seiner Werke beobachten würden, ist auch immer der Erreichung eines Ziel geschuldet. Immer sind es kleine Ortswechsel, die Dank irgendwelcher Fixpunkte zu einer kontrollierten und gerichteten Reise werden. Denn nicht nur die physische Reise wird auf diese Weise zielführend, auch die innerer Reise, die psychische Entwicklung wird uns nur so zu unserem Ziel führen.

Für uns heutigen Reisenden ist GPS das, was für den Seeman von früher der Leuchtturm gewesen ist. Leuchttürme sind notwendig, wenn wir Ortswechsel vornehmen wollen. Die heute ihres Sinns beraubten Leuchttürme mögen uns als Mahnung dienen, bei allen Veränderungen, physisch wie psychisch, immer einen oder zwei, oder noch mehr Leuchttürme zu suchen, die uns führen können: Bei unseren Ortswechseln.

18 Mrz

Finissage „Road Movie“

 

Vernissage:     04.03.2017 um 19:00 Uhr

Dauer:     04.03.2017 – 29.03.2017

Finissage:     29.03.2017 um 19:00 Uhr

 

Road Movie

Unter dem Titel „Road Movie“ zeigen der deutsch/spanische Maler Aaron Vidal
Martinez und der Digital-Künstler Elmar Diks ihre Gemeinschafts-Ausstellung in
der Galerie Display in Köln.
Der auf Teneriffa geborene Vidal studierte in Barcelona Malerei und lebt seit
vielen Jahren in Hamburg. Den Bezug zu seinem Heimatland hat er stets behalten.
Sowohl in Spanien, als auch in Deutschland ist Vidal im Kunstmarkt fest etabliert
und auf den wichtigen Kunstmessen seit Jahren vertreten. Hauptthemen seiner
Malerei sind Autos und Frauen, meist als collagenartige Geschichten inszeniert.
Als Inspirationsquellen dienen Illustrierte aus den 1960iger und 1970iger
Jahren. Daraus entwickelt er Bildcollagen und nutzt das bildnerische Potential
dieser Zeit. Autos aber werden oftmals auch eigenständig auf sich selbst und
ihre Ästhetik reduziert dargestellt.

Elmar Diks durchlief eine dreijährige gestalterische Ausbildung zum Tech. Ass.
of Art Design am heutigen Berufskolleg Rheinbach bei Bonn. Seine Arbeiten
bewegen sich für das Auge des Betrachters irgendwo im Raum zwischen
zeitgenössischer Fotografie und Malerei/Grafik. Die Motive vollziehen eine digitale
Transformation am Computer, werden verfremdet, collagiert, reduziert oder bis
zur Unkenntlichkeit überlagert. Eine eigenständige Werkreihe geht noch einen
Schritt weiter und zeigt rein digital kreierte Bildwelten ohne Realitätsbezug.
Ganz neu ist die Verwendung von digitalem Bildmaterial öffentlicher Webcams,
aufwendig digital restauriert und in Szene gesetzt.
Die Ausstellung „Road Movie“ zeigt eine Gegenüberstellung Aaron Vidals Malerei
und den digitalen Interpretationen von Elmar Diks in Form von Geschichten
rund um die Themen Reisen, Autos, Straßen, Frauen und ist exclusiv für die
Ausstellung in der Galerie Display konzipiert.

 

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