03 Mrz

Vernissage “Road Movie”

 

Vernissage:     04.03.2017 um 19:00 Uhr

Dauer:     04.03.2017 – 29.03.2017

Finissage:     29.03.2017 um 19:00 Uhr

 

Road Movie

Unter dem Titel „Road Movie“ zeigen der deutsch/spanische Maler Aaron Vidal
Martinez und der Digital-Künstler Elmar Diks ihre Gemeinschafts-Ausstellung in
der Galerie Display in Köln.
Der auf Teneriffa geborene Vidal studierte in Barcelona Malerei und lebt seit
vielen Jahren in Hamburg. Den Bezug zu seinem Heimatland hat er stets behalten.
Sowohl in Spanien, als auch in Deutschland ist Vidal im Kunstmarkt fest etabliert
und auf den wichtigen Kunstmessen seit Jahren vertreten. Hauptthemen seiner
Malerei sind Autos und Frauen, meist als collagenartige Geschichten inszeniert.
Als Inspirationsquellen dienen Illustrierte aus den 1960iger und 1970iger
Jahren. Daraus entwickelt er Bildcollagen und nutzt das bildnerische Potential
dieser Zeit. Autos aber werden oftmals auch eigenständig auf sich selbst und
ihre Ästhetik reduziert dargestellt.

Elmar Diks durchlief eine dreijährige gestalterische Ausbildung zum Tech. Ass.
of Art Design am heutigen Berufskolleg Rheinbach bei Bonn. Seine Arbeiten
bewegen sich für das Auge des Betrachters irgendwo im Raum zwischen
zeitgenössischer Fotografie und Malerei/Grafik. Die Motive vollziehen eine digitale
Transformation am Computer, werden verfremdet, collagiert, reduziert oder bis
zur Unkenntlichkeit überlagert. Eine eigenständige Werkreihe geht noch einen
Schritt weiter und zeigt rein digital kreierte Bildwelten ohne Realitätsbezug.
Ganz neu ist die Verwendung von digitalem Bildmaterial öffentlicher Webcams,
aufwendig digital restauriert und in Szene gesetzt.
Die Ausstellung „Road Movie“ zeigt eine Gegenüberstellung Aaron Vidals Malerei
und den digitalen Interpretationen von Elmar Diks in Form von Geschichten
rund um die Themen Reisen, Autos, Straßen, Frauen und ist exclusiv für die
Ausstellung in der Galerie Display konzipiert.

 

21 Jan

Finissage – TheaterTheater

 

Vernissage:     21.01.2017 um 19:00 Uhr

Dauer:     21.01.2017 bis 03.02.2017

Finissage:     03.02.2017 um 19:00 Uhr

TheaterTheater

Nach einigen Jahren Arbeit mit fotografischen Vielfachbelichtungen von Natur- und Architektur-Objekten wendet Reinhold Adscheid nun seine Technik auch auf menschliche Formen an. Nach ersten Vorstößen in den letzten Jahren begann er mit “Selfie/19” (2015) und “Springvieh/12” (2016) sich intensiver damit auseinanderzusetzen.

http://www.Reinhold-Adscheid.de

Wir können hier sehr gut die Weiterentwicklung eines Künstlers verfolgen. Ihm sind die architektonischen Motive weiterhin eine Herzensangelegenheit, wie “Blue Eye/19” oder “List West/9” im Rahmen dieser Ausstellung zeigen. Hier sehen wir, wie wir es von ihm gewohnt sind, das gekonnte Ergebnis seiner Frage, seiner Einstellung zur Welt: Wieviel Realität ist eigentlich in unserer Wahrnehmung? Diese Untersuchungen von Reinhold Adscheid liegen damit auf gleicher Linie mit Gerhard Richters Arbeit, der ja SEIN Verhältnis zur Wirklichkeit untersucht. Reinhold Adscheid geht da noch etwas weiter und fragt allgemeiner. Wieviel Realität ist eigentlich in unserer Wahrnehmung? Mit seiner von ihm über Jahre entwickelten besonderen Technik der Mehrfachbelichtungen versucht er herauszufinden, ob unsere Konzepte von der Umwelt, von den Gegenständen, wirklich unabhängig vom Betrachter sind. Hier sind “List West/9” und ganz besonders “Blue Eye/19” sehr gute Beispiele für die Verschiebung der Wahrnehmung. Reinhold Adscheids Bild der Welt zeigt sich hier deutlich: Leuchttürme funktionieren nur, wenn sie von überall gesehen werden können, aber umgekehrt wird bei ihm ein Schuh daraus: Die Welt aus Sicht des Leuchtturms zeigt sich in seiner, des Leuchtturms, zeitlosen Wahrnehmung. Komplett anders ist “unsere” Welt plötzlich. Kreuzfahrtschiffe wandern durch den Bildraum, nicht nur wandern sie von der einen auf die andere Seite, sondern auch von oben nach unten. Haltlos würden wir taumeln, wäre da nicht der zentrale Leuchtturm, der in unserer Welt nicht das Zentrum darstellt, sondern meistens am “Rand” der Welt, nahe am Wasser steht.

“Blue Eye/19” ist noch extremer: In “Wahrheit” ist es ein Gebäude aus der Feder des valencianischen Weltstararchitekten Santiago Calatrava, ein kleiner Teil der “Stadt der Künste und der Wissenschaften”. Von ihm als Kino entworfen, mit dem Ansinnen, ein menschliches Auge nachzuahmen. Im Original immer noch ein Gebäude, wandelt es sich bei Reinhold Adscheid in genau das: ein Auge. Der Eindruck ist so stark, dass man kaum das eigentliche Gebäude in dieser Arbeit wahrnehmen will; stets wandert unser Konzept eines menschlichen Auges so sehr in den Vordergrund, dass wir eigentlich das Original überhaupt nicht mehr “sehen” wollen.

Diese Spur der Entwicklung des Künstlers Reinhold Adscheid manifestiert sich nun ganz stark in seinen Arbeiten dieser Ausstellung TheaterTheater: vermeintlich wandert er aus der Natur ins Fotostudio, also weg vom “wahren” Leben in die konstruierte “Natur” einer künstlichen Welt. Hier fotografiert er Wesen, künstliche Wesen, die wir nur zu gerne als “Lebe”-wesen sehen wollen. Wir haben hier also den komplett gleichen Weg: Unsere Wahrnehmung macht aus einem Kino ein Auge, aus einer Schaufensterpuppe ein Lebewesen. Zu gerne wollen wir diesen Gestalten ins Gesicht schauen, aber genau da versagt uns Reinhold Adscheid den Zugang. Plötzlich sehen wir eine Vielzahl von Augen, Nasen, Mündern, die Gestalten scheinen sich unserem Zugriff zu entziehen, winden sich, verschleiern sich.

Reinhold Adscheid zeigte uns bisher unbelebte “belebte Welt”, während dieser Ausstellung im unteren Teil der Galerie gezeigt, also seine Basis, seine Herkunft; und nun plötzlich belebte “unbelebte Welt” im oberen Teil der Galerie, im Showroom. Welche der beiden Welten Reinhold Adscheids ist nun die “wahre” Welt? Oder ist beides nur “Theater” der “Echten Welt”?

 

 

 

20 Jan

Vernissage – TheaterTheater

 

Vernissage:     21.01.2017 um 19:00 Uhr

Dauer:     21.01.2017 bis 03.02.2017

Finissage:     03.02.2017 um 19:00 Uhr

TheaterTheater

 

Nach einigen Jahren Arbeit mit fotografischen Vielfachbelichtungen von Natur- und Architektur-Objekten wendet Reinhold Adscheid nun seine Technik auch auf menschliche Formen an. Nach ersten Vorstößen in den letzten Jahren begann er mit “Selfie/19” (2015) und “Springvieh/12” (2016) sich intensiver damit auseinanderzusetzen.

http://www.Reinhold-Adscheid.de

Wir können hier sehr gut die Weiterentwicklung eines Künstlers verfolgen. Ihm sind die architektonischen Motive weiterhin eine Herzensangelegenheit, wie “Blue Eye/19” oder “List West/9” im Rahmen dieser Ausstellung zeigen. Hier sehen wir, wie wir es von ihm gewohnt sind, das gekonnte Ergebnis seiner Frage, seiner Einstellung zur Welt: Wieviel Realität ist eigentlich in unserer Wahrnehmung? Diese Untersuchungen von Reinhold Adscheid liegen damit auf gleicher Linie mit Gerhard Richters Arbeit, der ja SEIN Verhältnis zur Wirklichkeit untersucht. Reinhold Adscheid geht da noch etwas weiter und fragt allgemeiner. Wieviel Realität ist eigentlich in unserer Wahrnehmung? Mit seiner von ihm über Jahre entwickelten besonderen Technik der Mehrfachbelichtungen versucht er herauszufinden, ob unsere Konzepte von der Umwelt, von den Gegenständen, wirklich unabhängig vom Betrachter sind. Hier sind “List West/9” und ganz besonders “Blue Eye/19” sehr gute Beispiele für die Verschiebung der Wahrnehmung. Reinhold Adscheids Bild der Welt zeigt sich hier deutlich: Leuchttürme funktionieren nur, wenn sie von überall gesehen werden können, aber umgekehrt wird bei ihm ein Schuh daraus: Die Welt aus Sicht des Leuchtturms zeigt sich in seiner, des Leuchtturms, zeitlosen Wahrnehmung. Komplett anders ist “unsere” Welt plötzlich. Kreuzfahrtschiffe wandern durch den Bildraum, nicht nur wandern sie von der einen auf die andere Seite, sondern auch von oben nach unten. Haltlos würden wir taumeln, wäre da nicht der zentrale Leuchtturm, der in unserer Welt nicht das Zentrum darstellt, sondern meistens am “Rand” der Welt, nahe am Wasser steht.

“Blue Eye/19” ist noch extremer: In “Wahrheit” ist es ein Gebäude aus der Feder des valencianischen Weltstararchitekten Santiago Calatrava, ein kleiner Teil der “Stadt der Künste und der Wissenschaften”. Von ihm als Kino entworfen, mit dem Ansinnen, ein menschliches Auge nachzuahmen. Im Original immer noch ein Gebäude, wandelt es sich bei Reinhold Adscheid in genau das: ein Auge. Der Eindruck ist so stark, dass man kaum das eigentliche Gebäude in dieser Arbeit wahrnehmen will; stets wandert unser Konzept eines menschlichen Auges so sehr in den Vordergrund, dass wir eigentlich das Original überhaupt nicht mehr “sehen” wollen.

Diese Spur der Entwicklung des Künstlers Reinhold Adscheid manifestiert sich nun ganz stark in seinen Arbeiten dieser Ausstellung TheaterTheater: vermeintlich wandert er aus der Natur ins Fotostudio, also weg vom “wahren” Leben in die konstruierte “Natur” einer künstlichen Welt. Hier fotografiert er Wesen, künstliche Wesen, die wir nur zu gerne als “Lebe”-wesen sehen wollen. Wir haben hier also den komplett gleichen Weg: Unsere Wahrnehmung macht aus einem Kino ein Auge, aus einer Schaufensterpuppe ein Lebewesen. Zu gerne wollen wir diesen Gestalten ins Gesicht schauen, aber genau da versagt uns Reinhold Adscheid den Zugang. Plötzlich sehen wir eine Vielzahl von Augen, Nasen, Mündern, die Gestalten scheinen sich unserem Zugriff zu entziehen, winden sich, verschleiern sich.

Reinhold Adscheid zeigte uns bisher unbelebte “belebte Welt”, während dieser Ausstellung im unteren Teil der Galerie gezeigt, also seine Basis, seine Herkunft; und nun plötzlich belebte “unbelebte Welt” im oberen Teil der Galerie, im Showroom. Welche der beiden Welten Reinhold Adscheids ist nun die “wahre” Welt? Oder ist beides nur “Theater” der “Echten Welt”?

 

 

07 Dez

Finissage – Malerei vs. Digital

Finissage:     30.12.2016 um 19:00 Uhr

Ferninand Vogel

Malerei vs. Digital

…”es ist nicht alles Digital”… sagt Ferdinand Vogel und kehrt partiell wieder zu den traditionellen Maltechniken zurück.

Nach ca. 5 Jahren des Schaffens mit digitalen Medien war es mir ein Bedürfnis / Verlangen die klassische Malerei wieder aufzugreifen.

“Es fehlte mir der Geruch von Ölfarbe, Terpentin und Leinwand”.

Gestützt durch meine digitale Arbeit sehe ich die Malerei heute ganz anders, d.h. sie ist bei mir virtueller geworden und konzentrierter in sich selbst.

Am Computer hat man immer einen “doppelten Boden”, den UNDO-Knopf zur Verfügung, den gibt es nicht in der Malerei – hier ist volle Konzentration gefragt – und gerade das macht für mich den Reiz aus neue Bilder zu schaffen, die PUR sind.

Es ist spannend für mich die digitalen Arbeiten mit den traditionellen Bildern zusammen auszustellen – denn im Kopf, trifft alles aufeinander – und zeigt gleichzeitig eine größere Bandbreite.

 

06 Dez

Vernissage – Malerei vs. Digital

 

Vernissage:     03.12.2016 um 19:00 Uhr

Dauer:     03.12.2016 bis 30.12.2016

Finissage:     30.12.2016 um 19:00 Uhr

Malerei vs. Digital

…”es ist nicht alles Digital”… sagt Ferdinand Vogel und kehrt partiell wieder zu den traditionellen Maltechniken zurück.

Nach ca. 5 Jahren des Schaffens mit digitalen Medien war es mir ein Bedürfnis / Verlangen die klassische Malerei wieder aufzugreifen.

“Es fehlte mir der Geruch von Ölfarbe, Terpentin und Leinwand”.

Gestützt durch meine digitale Arbeit sehe ich die Malerei heute ganz anders, d.h. sie ist bei mir virtueller geworden und konzentrierter in sich selbst.

Am Computer hat man immer einen “doppelten Boden”, den UNDO-Knopf zur Verfügung, den gibt es nicht in der Malerei – hier ist volle Konzentration gefragt – und gerade das macht für mich den Reiz aus neue Bilder zu schaffen, die PUR sind.

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