25 Jun

Dämonen / Alexandra Mayer 30.06.-13.07.12

Neue Arbeiten der Künstlerin Alexandra Mayer, Ölgemälde auf Leinwand, Papierarbeiten und Plastiken, die zwischen Ende 2011 und 2012 enstanden sind, werden in dieser Ausstellung präsentiert.
Die Arbeiten auf Büttenpapier erscheinen ohne fassbares, beschreibbares Motiv und führen so in assoziative, schwebende, vor-bewusste Räume des Erlebens. Wie in Traümen will sich das Verborgene zum Ausdruck bringen, verschlüsselt sich aber ins Flüchtige und Atmosphärische. Der Bezug zu magischen oder archetypischen Bildern zeigt sich in einigen Werkstiteln wie “Die Nacht die niemals schläft” oder “Dämonenmeister”.
Abstraktes Formenspiel in leuchtenden Farben und vegetabil anmutende schwarze Übermalungen fügen sich zu einem kraftvollen Zusammenspiel, welches den Betrachter in vorrationale Räume einlädt.
Dort können auch Dämonen lauern!
Das Hochformat der Ölbilder diktiert meist die Figuren schon mit. Die Gestalten haben sich aus dem rein Atmosphärischen erhoben und zeigen sich nun in ihrem Zusammenspiel aus organischen, farbintensiven Elementen.
Wieder begegnet uns die Perspektive des Vor-bewussten und Archetypischen: tanzende, lachende, wütende, glückselige Dämonen?
Die Antworten findet der Betrachter nur in einer Haltung des Noch-Nicht-Wissens und Offenheit.
Formal bedient sich Alexandra Mayer einer postmodernen Bildsprache, in der sich verschiedenste Elemente (Popart, Comic, abstrakter Expressionismus, fast totemistisch) zu einer spannungsreichen Gesamtheit formatieren.
Eine ähnliche Gestaltung, wenn auch weniger kleinteilig und medienbedingt monochrom, findet sich auch in den Bronzen der Künstlerin.
Alexandra Mayer zeigt in ihren Arbeiten die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit vor-bewussten Prozessen der Verarbeitung von Erlebtem.
Sie zeigt die Möglichkeit, die oft einengenden, gewohnten Muster des Denkens zu verlassen und sich auf innere Welten einzulassen, die ihre eigene Schönheit und ihre eigene Dämonen zeigen.
Sie verweist damit auf einen inneren, geheimen Reichtum, der sich ausdrücken will, der berührt und Neues erschaft.

Bronze2

 

Dämon 1

 

Die_Nacht_die_niemals_schläft

 

Dämon4

 

Kuckuck

 

Dämon 5

 

Traumwache 2

 

Dämon6

 

Dämonenmeister

09 Jun

Wort und Bild II / Lore Kampmann & Werner Schumacher /Lyrikfahnen & Malerei


Das Wort hat bei dieser Gemeinschaftsausstellung Lore Kampmann.
Sie trägt Gedichte aus Ihren Büchern: Sternenflügel und Herzenssonnen vor, die sie in der Lyrothek
auf Gedichtfahnen präsentiert.
Die Lesung wird musikalisch untermalt von Ursula Groten, die auf diversen Flöten spielt.
Lore Kampmann, in Wuppertal-Elberfeld geboren,
studierte nach einer Fotografenausbildung und mehreren Berufsjahren Germanistik, Philosophie und
Erziehungswissenschaften in Münster.
Es folgte eine Ausbildung als Hörfunkredakteurin.
Zudem arbeitete sie als Journalistin und Dozentin für Deutsch als Fremdsprache und lebt seit 1991 in Köln.
Schon seit ihrer Jugend schreibt sie Gedichte und Kurzgeschichten.
Die Quelle ihrer Lyrik entspringt aus leisen und besinnlichen Momenten, Momente jenseits von Raum und Zeit, die sie beflügeln, Gedichte und Geschichten mit viel Herz und Liebe zu Papier zu bringen.

Werner Schumacher zeigt bei der Ausstellung Zeichnungen und Arbeiten in Acryl.
Er ist im Sauerland geboren und begeisterter Kölner.
Als Dipl.- Ing. der Elektrotechnik hat er der technisch abstrakten Arbeitswelt angehört.
Dementgegen rückte die Sehnsucht nach selbstbestimmten, künstlerischem Schaffen immer weiter in den Vordergrund.
Neben dem Beruf hat Werner Schumacher an der Sommerakademie Trier bei Herbert Holzing und im Symposium Weissenseifen bei Albrecht Klauer-Simonis Malerei und Zeichnen studiert.
Inspiriert von der Natur, von floralen Formen und Farben, insbesondere der unendlichen Vielfalt der Grüntöne formt er aufgenommene Natureindrücke in gefühlte Bilder um.
Er sagt: “Meine Malerei ist eine Verbeugung und ein Staunen vor der herrlichen, unbegreiflichen Großartigkeit der Schöpfung.
Ein nachfühlender Versuch der Verbindung mit dem Unaussprechlichem, dem Walten eines göttlichen Wesens ohne personalen Charakter.
Es ist der Versuch etwas Eigenes bildlich auszudrücken, um über die Bilder mit dem Betrachter in Verbindung zu treten.”

Wir freuen uns auf diese besondere Ausstellung und laden herzlich hierzu ein.

Lore Kampmann, die bereits 2011 ihre Lyrikfahnen bei uns ausgestellt hat, hat ein neues Buch “Sternstunden” (Geschichten und Gedichte) ISBN:978-3-86196-158-1 herausgebracht.

Das Buch ist über die Autorin Lore Kampmann & Jens Splett (Tel. 0221/3685027) oder den Buchhandel erhältlich!”

Freude

 

Blumenstrauss (41,5 x 85,5cm)

 

Fluss (45,5 x 33,5)

 

Liebe

 

Obstgarten

 

Lichtung (49,5 x 65,5cm)

 

Herzensonnen

 

Herbstlandschaft

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