17 Sep

Eye­cat­chers ball 22.09. – 05.10.12

Das Künst­ler­netz­werk cross­art  inter­na­tio­nal, mitt­ler­weile regel­mä­ßig in der Gale­rie DISPLAY ver­tre­ten, prä­sen­tiert eine Serie von ech­ten Hin­gu­ckern: Bun­tes, Schril­les, Dras­ti­sches, Pop­pi­ges, Knal­li­ges, Ero­ti­sches, Außer­ge­wöhn­li­ches. Zu sehen sind: Male­rei, Foto­kunst, Objekt­kunst sowie Tusche­ar­bei­ten von Frank K. Ter­wey, Bianca Scheich, Mer­ce­des Ale­jan­dra Gou­det, Elke Andrea Strate, Nats­uko Hori­nouch, Syl­via Dölz, Marion Birk­holz und Mar­tina Rick. Des Wei­te­ren wird die beliebte Reihe „Kunst im Schacht“ fortgesetzt. Diesmal durch den Köl­ner Künst­ler Tony Strnad.

Tristan Valentin Katzenellebogen ( Moderator und Mitdichter von Literatur um Acht / Cafe Duddel)  liest zur Einführung.

Wir freuen uns auf einen außer­ge­wöhn­lich bun­ten  Abend  und laden herz­lich hierzu ein. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr.

Das Team der Galerie Display dankt Peter Mück, dem Initiator von crossart international,  für die lange und gute Zusammenarbeit  und verweist für weitere Infos auf seine homepage.
crossart
 

Bianca scheich / Des Malers blaue Federn

Himmel und Erde

Martina Rick / 257a

Projekt 1

Frank K.Terwey / eyecatchers balls

Stubenhocker II

Marion Birkholz / bild.n.i.s.

Spur

Elke Andrea Strate / Komposition in gelb

Besuch kommt

Natsuko Horinouchi / Verwandlung

Spiegelung

Mercedes Alejandra Goudet / Shibari3

Shibari1

Sylvia Dölz / Für B

du sollst begehren

Tony Strnad / Die Geburt der Venus

 

 

12 Sep

Mechtild Lohmanns “Stadt-Mensch” 1.9. bis 21.9.2012

Mech­tild Loh­manns arbei­tet als freie bil­dende Künst­le­rin. Ihr Inter­esse liegt in der Dar­stel­lung des Men­schen, sie arbei­tet rea­lis­tisch bis hin zur abs­trak­ten bzw. apho­ris­ti­schen Dar­stel­lungs­weise. Ein Schwer­punkt liegt im mensch­li­chen Por­trait.
Inhalt­lich Ein­fluß auf Mech­tild Loh­manns hat­ten Künst­ler wie Käthe Koll­witz, Joseph Beuys, Alberto Gia­co­metti und der junge Marc Cha­gall. Inhalt­li­che sowie gestal­te­ri­sche Zusam­men­hänge lernte sie bei ihrem Leh­rer, dem Künst­ler Joseph Hirsch (*1920 – †1997), der Pro­fes­sor für Zeich­nung an der Kunst­aka­de­mie Bezalel in Jeru­sa­lem war.
Über wei­tere Leh­rer kann man in ihrer Web­seite nach­le­sen.
In der Gale­rie DISPLAY prä­sen­tiert sie in ihrer Aus­stel­lung „Stadt-Mensch“ einen per­sön­li­chen wie ebenso gemein­gül­ti­gen Blick auf den Men­schen in unse­rer heu­ti­gen Gesell­schaft.
In ihren rea­lis­ti­schen Por­träts zeigt sie uns Gesich­ter des Jetzt. So indi­vi­du­ell die Men­schen auch dar­ge­stellt sein mögen, sind sie doch auch uni­ver­selle Meta­phern und offen­ba­ren mit ihrer Mimik und Ges­tik eine Resi­gna­tion, in die ein Indi­vi­duum der heu­ti­gen Gesell­schaft zu fal­len droht. Es sind die Anony­mi­tät der Groß­stadt, der Leis­tungs­druck der Arbeits­welt, es sind Eigen­schaf­ten wie Gier und andere unedle Cha­rak­ter­züge, mit denen ein Mensch zu kämp­fen hat, oder es ist die Angst, die so viele Men­schen haben müs­sen… — … in Folge ent­steht der müde Zwang des All­tags, der so oft den Ein­zel­nen zum Rück­zug zwingt und zur Ein­glie­de­rung in die stumpfe Masse der Gesell­schaft. Der Mensch scheint in der täg­li­chen Lebens­mühle gefan­gen, ohne Hoff­nung auf eine Mög­lich­keit der Ver­än­de­rung. Und eben diese Macht­lo­sig­keit trans­por­tiert der Betrof­fene in sein äuße­res Ver­hal­ten – mit Kopf­hö­rern abge­schot­tet ver­mei­det er den Kon­takt mit ande­ren, in den Stra­ßen­bah­nen z.B. hat sich nur zu oft jeg­li­ches Inter­esse am Mit­men­schen ver­lo­ren. Wirk­li­che Begeg­nung ist ver­stummt, es besteht ein dau­ern­der Zustand der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­lo­sig­keit, der auch Men­schen aus ande­ren Kul­tu­ren in eine Ein­sam­keit zwingt statt sie zu inte­grie­ren. Ver­lust von Mensch­lich­keit droht.
Mech­tild Loh­manns fängt die Ein­drü­cke ein, die ihr im täg­li­chen Leben erschei­nen und weiß mit ihren Por­träts ein sozi­al­kri­ti­sches Bild des Jetzt-Menschen zu zeich­nen.
Mit ihren abs­trak­ten Men­schen­bil­dern zeigt sie eine andere Form des Men­schen und sei­ner Wesen­haf­tig­keit. Sie hat hier zu einer ähn­li­chen For­men­spra­che wie Gia­co­metti gefun­den, und ver­deut­licht mit die­ser das Stre­ben des Men­schen in die Ver­ti­kale: „Es ist uns sehr wohl mög­lich, den Cha­rak­ter zu wah­ren, mensch­lich zu blei­ben und sich um Werte zu bemühen.“Die Gale­rie DISPLAY lädt zur Ver­nis­sage am 1.9.2012 um 19.00 Uhr
Die Aus­stel­lung ist bis zum 21.9.2012 zu den regel­mä­ßi­gen Öff­nungs­zei­ten und nach Ver­ein­ba­rung zu besich­ti­gen.
Kon­takt unter www.loh-art.de

o.T. 2006, Tiefdruck

Bobi, 1995, Mischtechnik auf Papier

o.T. 2006, Tiefdruck

Kopfhörer, 2012, Eitempera, Öl auf Leinwand

Parallelkultur, 2012, Öl auf Leinwand

o.T.

Angst oder besser feige

Entpersonifizierung, Lithographie

Kopfhörer II, 2012, Öl auf Leinwand

Peter, Mischtechnik auf Papier

Corinna, 2012, Eitempera auf Pappe

o.T. 2010, Öl auf Leinwand

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