28 Okt

“Trans­pa­renz” Mar­tin Hüsch / Acryl und Kreidebilder/03.-16.11.12

Martin Hüsch geboren 1941 in Wetzlar (Hessen) von 1960 bis 1965 Studium der Malerei an der Werkkunstschule Köln bei den Professoren Friedrich Vordemberge und Karl Marx. Von 1966 bis 1999 Werbetätigkeit /Printmedien, danach freies künstlerisches Arbeiten in Grafik und Malerei. Einzelausstellungen im Raum Köln, Bonn, Leverkusen und Hannover. Gruppenausstellung in Berlin

In Martin Hüsch`s Bildern geht es nicht um eine naturgetreue Wiedergabe einer vermeintlich realen Umwelt. Es lassen sich Vegetationsformen in prägnanten Farben identifizieren, welche den Eindruck von Landschaft erwecken. Formen und Flächen, die spontan aus dem Prozess heraus entstehen, sind in Schichten aufgetragen. Die entstandenen strukturellen Farbinformationen kommunizieren auf mehreren Ebenen. Das ist vergleichbar mit Lebendigem, das seine Strukturen zeigt und sich durch unterschiedliche Einflüsse verändert.

“So empfinde ich meine Bilder als gelebte Erfahrungen, die neue Sichtweisen zulassen.”

In der Galerie DISPLAY zeigt Martin Hüsch Bildmotive, die an Situationen in der Natur erinnern, auf die er sich im malerischen Prozess eingelassen hat. Seine Arbeiten strahlen eine wunderbare Ruhe und Tiefe aus, die den Betrachter in einen Zustand des Wohlseins versetzt. Im September 2011 konnten wir bereits Werke von Martin und seinem Sohn Stephan Hüsch in der Ausstellung: “Geschlossene Gesellschaft” präsentieren.

Nun freuen wir uns ganz besonders auf seine Einzelausstellung und laden Sie herzlich am Samstag um 19 Uhr zur Eröffnung ein.
Tris­tan Valen­tin Kat­zen­el­le­bo­gen ( Mode­ra­tor und Mit­dich­ter von Lite­ra­tur um Acht / Cafe Dud­del)  liest zur Einführung.

Küste (Acryl)

o.T. (Acryl)

danach (Acryl)

fern (Acryl)

Flut (Kreide)

Welle (Acryl)

Riss (Kreide)

Spiegelung (Öl)

Spuren (Kreide)

Strom (Kreide)

 

 

 

01 Okt

” Seelenträger” Gemälde und Skulpturen von David Gericke. 06.bis 27.10.

David Gericke  wurde 1965 als ältester Sohn eines Künstlerehepaares, der Vater war Bildhauer, die Mutter Schriftstellerin in Argentinien geboren.

Mit 13 Jahren (1978) besucht Gericke die Schule der Visuellen Künste in Parana, Entre Rios, Argentinien; von 1982 -1986 studiert er an der Kunsthochschule der Bellas Artes in Mendoza und schließt 1986 sein Studium als Professor der Bildenden Künste ab. 1992 wird er mit dem 1. Preis des Salón Vendimia, Mendoza, Argentinien ausgezeichnet.

Die Werke David Gerickes sind gekennzeichnet durch einen starken lateinamerikanischenEinfluss in der abstrakten Konzeption. Gleichzeitig lassen sich auch bildhauerischeTendenzen in seiner Malerei beobachten. Die ständige Präsenz des Spachtels signalisiert in seinen Bildern die Suche nach dem Volumen.

Die skulpturale Konzeption Gerickes enthält mythologische und symbolische Elemente der Kultur der Maya und Azteken. Im Werk von David Gericke fällt besonders auf, wie die symbolische Sprache durch den tiefgreifenden lateinamerikanischen Einfluss einen besonderen Weg sucht und findet. Die Auswahl der Farben steht in engem Zusammenhang mit dem chromatischem Konzept, welches David Gericke auch in der Malerei benutzt. Einen Teil der Fläche bemalt er mit Ölfarben, europäisch gewissermaßen, den anderen mit Erdpigmenten, die er in einer speziellen Technik auf die Leinwand bringt.

Schicht um Schicht trägt er diese Farben auf, was sie ungemein plastisch macht. Oft brechen die Oberflächen auf, bilden Risse und Schrunden wie ein Gebirge. Gerade die Erdtöne sind es, die das Licht in seine Bilder bringen. Und die Landschaften vor dem inneren Auge des Betrachters entstehen lassen, karge Felsen, weite Ebenen in gleißendem Sonnenlicht. Die gleiche Konzeption, die Gerickes Gemälde kennzeichnet, findet sich in der Patina seiner Skulpturen wieder.

Textauszüge aus:

Das Team der Galerie Display ist hoch erfreut Skulpturen und Gemälde dieses wunderbaren Künstlers in unserer Galerie der Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen. Die Bilder entstammen der Serie: „ Die Reise in die Stille“ und werden erstmalig exponiert.

David Gericke sagt über diese Serie:

“Der gelbe Ball, den ich in meinem Schrank behalten habe, berührt den Boden nicht mehr ……

Einmal durchblätterte ich einen alten Katalog, der vor langer Zeit anläßlich eines Kunst – und Photographie Wettbewerbs gedruckt wurde. Das zentrale Thema war die Stille. Eine große Auswahl an verschiedensten Landschaften war zu sehen: Berge, Meer, Wüste, Grasland, weitläufige und spektakuläre Morgenhimmel und melancholische Sonnenuntergänge.

Am Endes des Kataloges findet sich das Gewinnerfoto. Zu meinem größten Erstaunen handelte es sich um ein kleines Nest, das ein Vogel gebaut hatte – nur wenige Meter entfernt von einem Wasserfall entfernt. Der Symbolismus und die Tiefe des Motivs haben mich sehr lange Zeit nachdenklich zurück gelassen.

Der Ort, den der Vogel gewählt hatte, war nicht sehr repräsentativ für Ruhe und Stille im Vergleich zu den anderen Motiven des Katalogs. Aber genau dort, denke ich, war das Motiv der Preisvergabe begründet.

Die Ruhe, die Stille, der Frieden findet sich nicht in irgendwelchen Landschaften, sondern ist ein Zustand, der tief in uns selbst zu finden ist – unabhängig davon, wo wir uns gerade befinden. Und genau dieser Zustand ist das zentrale Thema und der Mentor dieser Serie.”

Der Androide und die Libelle (200 x 100cm)

Die Reise der sieben Teufel (200 x 180cm)

 

Einführung in die Stille (200 x 100cm)

Seelenträger

Der Schauspieler

 

 

 

 

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