26 Jan

Guido Michl // Woodlands // 28.02. – 14.03.2014

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Guido Michl
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28.02.2014, ab 19:00
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28.02. – 14.03.2014
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Der Wald ist ein alter deut­scher Mythos, begin­nend mit den dunk­len ger­ma­ni­schen Wäl­dern, wel­che die Römer so gehasst haben, den mit­tel­al­ter­li­chen Rodun­gen zur Land­ge­win­nung über die romantisch-nationale Natur­ver­klä­rung bis zum Wald­ster­ben. Für die Aus­stel­lung „Wood­lands“ in der Gale­rie Dis­play wagte sich der Künstler Guido Michl an neue Werk­zeuge.

G.M: „Ich denke, es ist Zeit für eine Neu­in­ter­pre­ta­tion des künst­le­ri­schen Gen­res der Land­schafts­ma­le­rei, für eine Umset­zung eines tra­di­tio­nel­len The­mas in neue Tech­ni­ken.“

Der Wald als prä­gende mit­tel­eu­ro­päi­sche Land­schafts­form spielt hier­bei die Haupt­rolle. Foto­gra­fien von Wäl­dern, Lich­tun­gen und Fel­dern wer­den in einem zwei­ten Schritt digi­tal mit­tels einer Mal-App über­ar­bei­tet und zuletzt “über­zeich­net”. In der Betrach­tung durch 3–D-Bril­len gewinnt der Betrach­ter eine wei­tere Dimen­sion. Michl prä­sen­tiert seine moderne Inter­pre­ta­tion des deut­schen Mythos „Wald“ auf Alu-Dibond und zeich­net das Natur­phä­no­men Wald neu und frei von his­to­ri­scher Vereinnahmung.

Der Mischtechnik ist Michl stets treu geblieben. Ein stilübergreifendes Spiel aus Farb­ak­zen­ten, Kon­tu­ren und Schat­ten kenn­zeich­nen sei­ne Werke. Zeichnungen und Malerei beste­chen durch einen unfer­ti­gen Charme, eine sym­pa­thi­sche Bei­läu­fig­keit. Kon­traste aus Licht und Schat­ten setz­en Akzente auf das Bild­thema, Rän­der ver­schwin­den aus­lau­fend. Mit sanf­ten Graphitstrichen und teils weni­gen Farb­stift­ak­zen­ten tau­chen aus der Hel­lig­keit des wei­ßen Unter­grun­des Struk­tu­ren, Tex­tu­ren auf. In einem Tanz durch Farb­pa­let­ten malt Michls unbän­dige Zei­chen­füh­rung Land­schafts­sze­nen und Por­träts. In der Vergangenheit zauberte er aus Tusche und Öl, Graphit und Crayon seine einzigartigen Werke in Mischtechnik. Die Redu­zie­rung des Motivs und Her­vor­he­bung von Hell-Dunkel-Kontrasten und/oder Farb­wer­ten gehö­ren zu Michls Handschrift.

Seit 2001 arbei­tet Guido Michl aus­schließ­lich als Künst­ler. Bekannt unter dem Künst­ler­na­men Ander­michl, kennt er in der Kunst keine Gren­zen. 1960 in Augs­burg gebo­ren, lebt und arbei­tet Michl heute in Mün­chen. Eine aka­de­mi­sche Aus­bil­dung in der Male­rei ist ihm fremd, er ver­folgte ein freund­schaft­li­ches Stu­dium bei Gudrun Pfro­gner, Afra­wald, Ger­s­hom von Schwarze und Sil­via Götz. Von 2010 an absol­vierte er erfolg­reich Gemeinschafts- und Ein­zel­aus­stel­lun­gen unter ande­rem in Gau­ting, Nürn­berg, Use­dom, Mün­chen und Frei­burg. Als stu­dier­ter Magis­ter Artium in Poli­tik­wis­sen­schaft, Alte Geschichte, Neuere und Neu­este Geschichte arbei­tete Michl außer­dem als Lek­tor für Bel­le­tris­tik und Sach­buch. Wie er zur Kunst kam? G.M: „Ganz ehrlich, das weiß ich nicht. Ich zeichne und male, seit ich denken kann.“

Wir freuen uns auf Guido Michl, der zum 2. Mal seine Arbeiten bei uns im Display präsentiert.

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Alle Arbeiten können auf Leinen, Alu-Dibond oder andere handelsübliche Trägermaterialien gedruckt werden. Die kleinste Größe ist 30 x 40 cm, die größte 120 x 160 cm.

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Greensleeves

Greensleeves

Astral weeks

Astral weeks

woodwards

woodwards

whistle and tales

whistle and tales

colorado

colorado

26 Jan

Stefan Engel // Zeitsprung // 01.02.2014 – 12.02.2014

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Stefan Engel
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01.02.2014, ab 19:00
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Betrachtet man die Malerei von Stefan Engel erkennt man einen Realismus im Mantel der Nostalgie. Auf schlichtem Hintergrund setzt er Spotelemente, verkörpert durch weibliche oder männliche Personen in Einzel- oder Gruppenformationen. Teils zufällig, teils porträtiert erscheinen seine fotografisch wirkenden Einfänge des Augenblicks. Kennzeichnend ist die Betonung des emotionalen Ausdrucks seiner Artisten. Ein starkes Spiel mit Farb- und Konturverwischung wird durch die klaren Gesichtszüge gefühlsbetonter Mimen gebrochen. Seine Abbildungen wirken nicht maskiert, die Mimen der Protagonisten fangen einen realistischen Augenblick einer menschlichen Emotion ein.

Erst 2008 entdeckte der gelernte Ingenieur aus Netphen bei Siegen das Zeichnen, später die Malerei für sich und formte in seiner Leidenschaft schnell einen heutzutage unverkennbaren Stil. Seit 2011 bestreitet er Gruppen- und Einzelausstellungen in Köln, Siegen und Umgebung. Engels Darstellungen in Acryl ähneln der Kunst der klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts. Wie im Falle Max Beckmanns oder Otto Dix’ ist seine Kunst von stilistischer Vielfalt geprägt, bleibt jedoch in seiner künstlerischen Grundhaltung dem Realismus verpflichtet.

Seine Motive und Artisten findet Engel in der Fotografie und Malerei der Vergangenheit. Er kombiniert Protagonisten, die er, nicht selten mit einem Augenzwinkern, neu in Szene setzt, dem Zuschauer die eigene Interpretation überlassen. So zeigt das Bild “Inquisition” ein Gespräch zwischen Sylvia von Harden und Leo X. Eine Unterhaltung zwischen einer aus dem 20. Jahrhundert entsprungenen Journalistin und einem Papst, in dessen Pontifikat der Anfang der Reformation fällt. Elemente der modernen Fotografie und Malerei mischt Engels spielerisch zu neu kombinierten antichronologischen Momentaufnahmen und weckt somit die eigene Interpretationsfreude des Betrachters. Zeitgenössische Elemente und Farbkombinationen verleihen seiner Kunst zeitweise einen surrealistischen Charme. “Meine Zeit wäre eine andere als die Gegenwart gewesen,“ erklärt Stefan Engel und wagt mit uns durch seine Kunst einen Zeitsprung.

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Einladung

Einladung

Sekretärin, Öl auf Leinwand

Sekretärin, Öl auf Leinwand

Hilmar, Öl auf Leinwand

Hilmar, Öl auf Leinwand

Gabrielle and Raoul, Öl auf Leinwand

Gabrielle and Raoul, Öl auf Leinwand

Jungbauern, Öl auf Leinwand

Jungbauern, Öl auf Leinwand

Marina, Öl auf Leinwand

Marina, Öl auf Leinwand

Vladimir, Öl auf Leinwand

Vladimir, Öl auf Leinwand

X, Öl auf Leinwand

X, Öl auf Leinwand

 

 

 

 

 

26 Jan

Urszula Golaszewska und Kathrin Esser // Dada Pop // 14. -26.02.2014

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Urszula Golaszewska, Kathrin Esser
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Namua Rahesha: “Ein vollständiger Erwachsener erwächst aus einem vollständigen Kind. Es ist nicht erforderlich, das Kind zu zerstören, damit der Erwachsene hervortreten kann. Wir alle müssen unser inneres Kind finden, damit wir vollständig werden.”

Urszula Golaszewska und Kathrin Esser begeben sich in ihrer Ausstellung in der Galerie Display auf die Suche nach dem inneren Kind. Doch was bezeichnen wir im heutigen Diskurs als inneres Kind? Es umfasst, glaubt man der Wissenschaft, alles innerhalb des Bereiches von Sein, Fühlen und ErlebenHierzu gehört das ganze Spektrum intensiver Gefühle wie unbändige Freude, abgrundtiefer Schmerz, Glück und Traurigkeit, Intuition und Neugierde, Gefühle von Verlassenheit, Angst oder Wut. Versetzt man sich in das innere Kind zurück, ist sein Verhalten pulsiv, zuerst ohne Prägung und somit frei im Sein und Handeln. Diese Unbändigkeit, losgelöst von Gewissen und “Vernunft”, spiegelt sich in der Kunst von Golaszewska und Kathrin Esser wieder.

Vor sowie hinter der Kamera präsent agieren sie in ihrer Fotografie als Künstler und Model. Träumerisch verspielt und intuitiv wirken die bunten Fotografien der Kunstschaffenden. Blumen und Farbakzente führen in eine Welt des Vergessens, in ein Wunderland unserer kindlichen Fantasie. Der Wunsch der Künstlerinnen ist es, bei Erwachsenen das innere Kind zu wecken. Ist dieses innere Kind gefunden, soll es ihre Bilder betrachten und anhand seiner intensiven Gefühle Fantasien spielen lassen. “Ich packe meinen Koffer und nehme mit …” und begebe mich auf eine Reise zurück in die Vergangenheit, in die Unbefangenheit.

Dada Pop formatiert sich aus der Kooperation zwei verschiedener Charakteren, die sich auf einer kreativen Ebene getroffen haben und sich auf eine gemeinsame, ergänzende Reise begeben. Als Autodidaktin ist Urszula Golaszewska über Modedesign zur Fotografie gestoßen. Auf der Suche nach neuen Ideen versucht sie neue Konventionen zu schaffen. Seit 2010 präsentiert sie experimentelle Fotografie unter anderem in Polen, Hürth, Bonn und Köln und war 2013 mit Kathrin Esser auf der artpul in Pulheim präsent. Die studierte Kommunikationsdesignerin Kathrin Esser spezialisierte sich schon im Laufe ihres Studiums auf die Fotografie. Neben experimentellen Projekten, befasst sie sich mit realitätsnaher Kunst  und sozialen Themen. In Mainz und Pulheim konnte man bereits ihrer Kunst Aufmerksamkeit schenken, 2013 veröffentlichte Esser außerdem in mehreren Publikationen. In der Galerie DISPLAY präsentiert Dada Pop eine Kombination spielerischer Erinnerungen.

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o.T.

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15 Jan

Michael Schulz // morbid orbit // 17. – 31.01.2014

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Michael Schulz
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17.01.2014, ab 19:00
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17. – 31.01.2014
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31.01.2014, 18:00 – 21:00
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Der rituale, urbane Primitivismus ist allgegenwärtig. Es herrscht der Drang, die durch-rationalisierte Welt zu überschreiten, auszuweiten, Fluchthöhlen in sich selbst zu entdecken, sich zu verlieren, um zu sich selbst zu kommen. Denn Ohnmacht herrscht vor, transzendentale Obdachlosigkeit, der moderne Mensch sieht seine Wurzeln gekappt.

In dieser Welt ist es schwer sich künstlerisch in Bereiche der Magie und des Ursprungs zu begeben, ohne selbst den neoprimitivistischen Ideologemen zu verfallen und unsere Alltagskultur umzuschmelzen. Den skurrilen Mixmedia von Michael Schulz gelingt es scheinbar mühelos, solche Verschiebungen vorzunehmen. Viele seiner Arbeiten erwecken den Eindruck, künstlerisch “Primitive” seien ihre Autoren, ähneln Kultgegenstände archaischer Religionen, “Traumhelfer”, dabei immer aus dem urbanen Erlebniszusammenhang gegriffen. Sie entstehen aus “armen” Materialien, Alltagsgegenstände, Trash. Doch Ironie ist ja immer auch das, was nicht mitlacht, inverser Ernst, das ganze also bewusst und absichtsvoll. Eine Arbeit am Mythos.

Michael Schulz bedient sich dem bereits als “antiquiert” angesehenem Medium der Collage mit Skalpell und Papier- ganz ohne Photoshop. “Das einander Annähern von zwei oder mehr-wesensfremden Realitäten auf einer augenscheinlich zu ungeeigneten Ebene” (Max Ernst) erzeugt poetische Momente, denen sich Michael Schulz bedient. In seiner klaren, reduzierten Collagetechnik schafft er dem Betrachter, nach anfänglicher Irritation im Spannungsfeld, neue Erkenntnisfelder, die uns hinter die Fassaden der Offensichtlichkeit des Ursprungsobjektes führen und uns dazu verleiten, der Oberfläche zu misstrauen, ein “wahres” Wesen der Dinge erkennen zu wollen.

In seiner außerordentlichen Akribie bemalt er Themen, geprägt von seiner Herkunft, dem Katholizismus, Glaube-Sitte-Heimat und führt uns über kalauern-den Witz in Abgründe der Erkenntnis, lässt Blinde durch seine Augen Erkenntnis schöpfen, sehen, ein Stück Mystik, etwas Magie. Seine “Verschiebungen” präsentierte Michael Schulz bereits seit 1989 in Einzel- und Gruppenausstellungen unter anderem in Köln, Paris oder Melbourne und Sydney, Australien.

Wir freuen uns sehr die Arbeiten von Michael Schulz zu exponieren.

Text: Anne-Sarah Fiebig zitiert Enno Stahl und Torsten Goffin

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Grafik: Timo Schlegel

Grafik: Timo Schlegel

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