24 Feb

crossart international // WILD THING // 29.03. – 11.04.2014

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crossart international, vertreten durch Marion Birkholz, Stefanie Seltner, Reinhold Adscheid,  Thomas Zydek,  Elena Plötz,  Havva Sari, Anette Lenzing,  LEONI A. Jäkel, Alina Heldt und  Bernard Bieling
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29.03.2014, ab 19:00
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29.03. – 11.04.2014
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Wir freuen uns auf eine weitere Gruppenausstellung mit 10 Künstlern des Künstlernetzwerkes crossart international. Beteiligte Künstler sind:  Marion Birkholz, Stefanie Seltner, Reinhold Adscheid,  Thomas Zydek,  Elena Plötz,  Havva Sari, Anette Lenzing,  LEONI A. Jäkel, Alina Heldt und  Bernard Bieling.

Bei crossart international herrscht eine Vielfalt künstlerischer Positionen mit spannenden Bezügen zwischen den Werken der Künstler. Mit der Ausstellung “WILD THING” soll diese ganze Breite gezeigt werden. Eine ausgewogene Mischung aus Malerei, Fotografie, Objektkunst, Bildhauerei, Collagen, Fotografie und vielem mehr wird auf Gruppenausstellungen des Künstlernetzwerks gezeigt. Rund 30 Künstler von crossart international haben sich für diese Ausstellung mit gegenständlichen sowie abstrakten Arbeiten beworben. Davon wurden die teilnehmenden 10 Künstler von einer Jury der Galerie DISPLAY sowie des Künstlernetzwerkes crossart international ausgewählt. Anhand der folgenden Vorgaben sollten sich die Künstler orientieren: „Das Thema WILD THING kann z.B. mit wilden Farbkompositionen oder Zeichenstilen ausgedrückt werden. Abstrakte Kunst ist dabei ebenso gewollt wie gegenständliche. Da WILD THING auch der Songtitel der britischen Beatband Troggs ist, kann natürlich auch das Wilde in der Musik thematisiert werden.”

Freuen Sie sich mit uns auf eine lebendige Ausstellung, die viele Überraschungen bereit hält.

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Marion Birkholz, Gnosis, Direktdruck hinter Acrylglas, 40 x 40cm

Marion Birkholz, Gnosis – Direktdruck hinter Acrylglas, 40 x 40cm

pros and cons, 40 x 40cm

pros and cons – 40 x 40cm

Anette Lenzing, Throwing the hammer, Bronze

Anette Lenzing, Throwing the hammer – Bronze

Fratzen, Bronze

Fratzen – Bronze

Elena Plötz, blind eye 2, mixed media auf Papier, 24 x 32cm

Elena Plötz – Blind eye 2, mixed media auf Papier, 24 x 32cm

Blind eye

Blind eye

Bernhard Bieling, Eye of the storm, mixed media auf Leinwand, 50 x 70cm

Bernard Bieling – Eye of the storm, Mixed Media auf Leinwand, 50 x 70cm

LEONI A.Jäkel, Jungle tree, Fine Art Print hinter Acryl, 45 x 60cm

LEONI A.Jäkel – Jungle tree, Fine Art Print hinter Acryl, 45 x 60cm

Alina Heldt, Words, mixed media auf Aquarellpapier, 40 x 50cm

Alina Heldt – Words, mixed media auf Aquarellpapier, 40 x 50cm

Man or Animal, 40 x 50cm

Man or Animal, 40 x 50cm

Reinhold Adscheid, In a hurry /9, Druck auf Alu-Dibond, 45 x 60cm

Reinhold Adscheid – In a hurry /9, Druck auf Alu-Dibond, 45 x 60cm

Stefanie Seltner, Komm nach Hause, bevor es dunkel wird, Tusche + Acryl auf Papier, 20 x 30cm

Stefanie Seltner – Komm nach Hause, bevor es dunkel wird – Tusche + Acryl auf Papier, 20 x 30cm

Smell, Tusche, Kohle Acryl auf Papier, 30 x 40cm

Smell – Tusche, Kohle + Acryl auf Papier, 30 x 40cm

Havva Sari - Durchblick, Acryl auf Leinwand, 40 x 40cm

Havva Sari – Durchblick, Acryl auf Leinwand, 40 x 40cm

Durchbruch,Acryl auf Leinwand, 40 x 40cm

Durchbruch, Acryl auf Leinwand, 40 x 40cm

Thomas Zydek - Thor 8200188, dig.Fotodruck kaschiert auf Alu-Dibond, 30 x 42cm

Thomas Zydek – THOR 8200188, dig.Fotodruck kaschiert auf Alu-Dibond, 30 x 42cm

Cowznofski 1955VS2012, 34 x 42cm

COWZNOFSKI 1955VS2012, 34 x 42cm

Foto von Ingo Botho Reize

Foto: Ingo Botho Reize

05 Feb

Reinhold Adscheid // ImKubEx? // 15. – 28.03.2014

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Reinhold Adscheid
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15.03.2014, ab 19:00
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15. – 28.03.2014
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Die Wiederentdeckung der Zentralperspektive war ein Gewinn der Maler und Architekten in der Renaissance. Seit Filippo Brunelleschi und Albrecht Dürer ist uns das rationale Verhältnis von Objekt und Raum bekannt sowie der Gedanke, dass die Perspektive stets an den Ort des Betrachters gebunden ist und nur durch einen Ortswechsel der Objekte oder des Betrachters im Raum verändert werden kann. Die perspektivische Darstellung bietet uns die Möglichkeit, eine dreidimensionale Betrachtung auf einem zweidimensionalen Objekt abzubilden, lässt aber keine gleichzeitige Betrachtung in andere Perspektiven zu. Der Fotokünstler Reinhold Adscheid stellte sich jedoch die Frage, ob es möglich ist, die Welt in verschiedenen zeitlichen und/oder räumlichen Perspektiven gleichzeitig auf einem zweidimensionalen Objekt darzustellen. Auf dieser Frage basierend entwickelte er die „Chrono–chorotische“ Methode (Chronos:Zeit, Choros:Raum), die es ihm erlaubt, multi-perspektivische Abbildungen zu schaffen.

Schon als Kind entdeckte Reinhold Adscheid sein Interesse für die Fotografie. Es folgten ein Studium der Astrophysik und eine Promotion in Teilchen-Physik. Erst 30 Jahre später, nach mehreren Wohnortwechseln und Aufenthalten im europäischen und asiatischen Ausland, kehrte der tätige Software Engineer zu seiner Leidenschaft zurück und fing an, sie zu perfektionieren. Panorama-Darstellungen eines Schauplatzes konnten bereits mittels der Stitching-Technik und moderner Software zu einer erlebbaren Abbildung  zusammengefasst werden, die gleichzeitig vorne und hinten zeigt. Ausgehend davon ist Reinhold Adscheid der Idee verfallen,  den umgekehrten Prozess zu vollziehen: statt auf einem Punkt stehend die Rundumansicht von diesem Punkt zu erzeugen, fotografiere er diesen einen Standpunkt von anderen Orten herum ausgehend. Er ging folgend der Frage nach, ob nicht nur “rotarische” Bewegung möglicherweise erkennbare Bilder erzeugt, sondern auch “translatorische” Bewegung.  Gleichzeitig verband er diesen Gedankengang mit der “allgemeinen” Bewegung im Einstein’schen Kontinuum.

Kombiniert mit einer von ihm entwickelten Technik der Mehrfach-Belichtung gelingt es Adscheid, illusionäre Multi-Perspektiven eines Ansichtspunktes zu schaffen. Für dieses Unterfangen fotografiert er ein Objekt zuerst vielfältig in versetzten Zeit– und Raumsituationen. In seinen Resultaten schafft er die Illusion, einen Moment festzuhalten, der zur selben Zeit am selben Ort durch unterschiedliche Personen, Bewegungen und Blickfelder wahrgenommen wird. Reinhold Adscheid ist es gelungen, erlebbare, aber eigentlich “unfotografierbare” Ansichten zu erstellen.

Markant für seine Kunst ist die bildliche Näherung an die französischen Impressionisten des 19. Jahrhunderts. Malerisch wirken seine verschobenen Fotografien und schaffen illusionierte Bewegungsabläufe. Schattenfiguren scheinen sich einen Weg durch Adscheids Bauwerke, Landschaftspanoramen und Schauplätze zu bahnen. Ein moderner Monet mit intensivem Farb– und Lichtspiel. Seine Verschiebungen der Konturen geben uns außerdem eine gedankliche Anlehnung an den kubistischen Malstil, nur dass in Adscheids Interpretationen der Realismus des Objekts erhalten bleibt. Die Erlebnis-Darstellung und markante Motiv-Reduzierung auf wesentliche großflächige Bildelemente erinnern an die expressionistische Kunst des 20. Jahrhunderts. Die verblüffende Parallele seiner Werke zum Impressionismus und Kubismus führte ihn basierend auf seinen Gedankengängen zu der Frage: Wird im Impressionismus die Unschärfe vielleicht über die “Stillstands-Bewegung” des Subjekts erzeugt? Und im Kubismus durch die Bewegung des Objekts  oder die “großräumige” Bewegung des Subjekts? Denn: “Wir stehen niemals so still, wie ein Fotoapparat auf einem Stativ. Selbst wenn wir still stehen, bewegen wir uns, wenn auch nur wenig.” Adscheid gelingt es also mittels moderner Anwendungstechnik und basierend auf seinen intensiven Überlegungen über das Zeit-/ Raumverhältnis eine Vermischung unterschiedlicher Malstile zu erreichen und versucht eine Antwort auf ihre Merkmale zu finden.  Uns  begleitet Adscheid über die Betrachtung hinaus in ein träumerisches Erleben seiner Kunstwerke. Seine Ausstellung in der Galerie DISPLAY steht unter dem Namen ImKubEx? – Sie thematisiert die Frage, ob in seiner Kunst die bezeichnete Stil-Vermischung wiederzuerkennen ist.

Das Team der Galerie DISPLAY lädt herzlich dazu ein, sich selbst mit dieser Frage zu beschäftigen und die malerischen Fotografien des Künstlers auf sich wirken zu lassen.

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adscheid  back klein

Friedrichstrasse-12, 75 x 50 cm, Druck auf Leinwand oder Alu-Dibond

Friedrichstrasse/ 12, 75 x 50 cm, Druck auf Leinwand oder Alu-Dibond

Het meisje met de rode schoentjes, 60 x 40 cm,

Het meisje met de rode schoentjes, 60 x 40 cm

Prinzipalmarkt-18, 140 x 140 cm, Minimum: 80 x 80 cm

Prinzipalmarkt /18, 140 x 140 cm, Minimum: 80 x 80 cm

Dam/10, 50 x 75 cm

Dam/10, 50 x 75 cm

13121810-1, 60 x 40 cm

131218/ 10-1, 60 x 40 cm

 131218/ 8-2, 60 x 40 cm


131218/ 8-2, 60 x 40 cm

Ilex Aquifolium/ 16, 40 x 60cm

Ilex Aquifolium/ 16, 40 x 60cm

13128/91, 40 x 60cm

13128/91, 40 x 60cm

 

 

 

 

 

 

 

 

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