16 Mai

Klaus Damm // sensual views // 21.06. – 04.07.2014

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Vernissage:     21.06.2014 um 19:00 Uhr

Dauer:     21.06. – 04.07.2014

Fotografische Impressionen von Klaus Damm

Sensual views – sinnliche Blicke – stehen für eine Fotografie, die in dichten Andeutungen Essenz hervorbringt, in der bewusst geöffnete Sichtfenster ahnen lassen, welche tiefe Lust der Teilhabe wartet.

Süßschwer traumverlorener Duft durchzieht das Gewebe aus zartseidigen Stoffen, die den Körper umspielen und ihm sanft schmeicheln, mehr verhüllend als im Schimmern zeigend. Es sind die feinen, subtilen Gesten, die einen sinnlich berührten, imaginären Raum voller Wärme, Öffnung und leiser Bewegung im Auge des Betrachters entstehen lassen.

Interdisziplinärer künstlerischer Hintergrund

Für sein Kunstschaffen nutzt Klaus Damm ein weites Spektrum geeigneter Medien und Formen – oft spartenübergreifend integriert. So entstehen fotografische Arbeiten, Visiografien als komplexe, abstrahierende Montagen aus Fotografiertem, Video-Kompositionen, die auf diesen Visiografien aufbauen sowie Elektronische Musik und Sprachkunst in vielfältigen Verknüpfungen.

Künstlerisch ausgebildet wurde Klaus Damm an der Folkwang Hochschule für Musik, Theater und Tanz (heute: Folkwang Universität der Künste) als Komponist bei Nicolaus A. Huber, später mit dem Schwerpunkt Computer-unterstütztes Komponieren bei Dirk Reith. Zuvor hatte er im Musischen Zentrum der Ruhr Universität bei dem Informel Maler Hans-Jürgen Schlieker sein bildnerisches Sehen und Gestalten geschult.

1978 wurde er mit dem Folkwang-Preis ausgezeichnet – als erster Komponist in der Geschichte des Preises. Seine Kompositionen wurden beim WDR produziert und in Zentren der Neuen Musik aufgeführt. Nach einer längeren Zeit des Rückzugs aus der Avantgarde trat Klaus Damm 2010 wieder als Künstler in die breitere Öffentlichkeit: Mit der Uraufführung seiner Klang-Bild-Komposition „Im Lied des Phoenix“ im Frankfurter Kaiserdom und einer begleitenden Einzelausstellung.

Zum Vorgehen in seinen „Sensual views“ sagt der Künstler:

„In meinen fotografischen Arbeiten öffne ich den Blick auf Dimensionen des Abgebildeten, die in meinem Erleben entstehen, wenn ich mich auf ein Motiv einlasse. Insoweit dient mir die eigentliche ‚Aufnahme‘ als impulsgebendes Trägermaterial, vorgeformt bereits durch Blickwinkel, Lichtszenarien und Schärfedimension. In der Raw-Entwicklung forme ich erste interpretierende Ausprägungen, teils in mehreren Varianten, die ich dann mit Bildbearbeitungsverfahren sich durchdringen lasse und weiter im Hinblick auf den inneren Ausdruck des Bildes hin verdichte.“

Alle Bilder der Serie “im schleier” erscheinen großformatig in limitierter Auflage von 6 handsignierten Exemplaren auf seidenmattem, professionellen Fujicolor Digital-Fotopapier. Sie sind in Aluminium-Rahmen hinter Glas gerahmt.

07 Mai

Uwe Caspari // en ART kölle // 13. – 20.06.2014

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Vernissage:     13.06.2014 um 19:00 Uhr

Dauer:     13.06. – 20.06.2014

Kunst dient dem Menschen zur Kommunikation untereinander und animiert als Medium zur gemeinsamen kreativen Arbeit. Unter diesem Motto arbeitet der Künstler Uwe Peter Caspari seit mehreren Jahren, die Isolierung der Menschen als Individuen liegt dabei im Vordergrund. Caspari möchte mit seiner Kunst nicht nur begeistern, er möchte kommunizieren.

Geboren wurde Caspari 1963 in Köln. Sein Interesse für Kunst, besonders für die Malerei eröffnete sich ihm bereits in jungen Jahren. Nach einer experimentellen Phase mit Kreide, Tusche und Acryl entschied sich Caspari für eine Ausbildung im Bereich der Farb- und Raumgestaltung. Hier arbeitete er eng mit Künstlern wie Hehner und Horky zusammen. Sie erkannten das künstlerische und kreative Potential Caspari`s und förderten ihn in allen Bereichen der darstellenden Kunst.

Er entschied sich nach dem Fachabitur für eine Ausbildung zum Steinmetz, Bildhauer und Restaurator, wodurch ein weiterer Blickwinkel der Kunst immer mehr Gestalt annahm. Im Laufe seines künstlerischen Schaffens entwickelte der Künstler seine Leidenschaft zur darstellenden Kunst, inspiriert von Paul Klee, Salvador Dali und Max Ernst.

Besonders sein Hang zum Surrealismus, zur Moderne und die Vielfältigkeit unterschiedlichster Materialien machen Caspari`s Arbeiten so ausdrucksstark und interessant. Immer neue Ideen und unermüdliches Schaffen inspirierten ihn 2009 zu seiner ersten Einzelausstellung mit dem Titel „Gedankensprünge“. Seitdem möchte Caspari seine Heimatstadt Köln rund um den Dom mit all seinen Besuchern und Kulturinteressierten mit seiner Kunst begeistern.

In seiner aktuellen Ausstellung zeigt Uwe-Peter Caspari Arbeiten in Öl, Aquarell, Kohle und Kreide. Mit einer Plastik aus Schuhen geht er förmlich auf den Betrachter zu und fordert mehr Zwischenmenschlichkeit in unserer Gesellschaft.

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