05 Nov

Anikó Kanthack // Anikó ganz Nah* // 06.11. + 07.11.14

Ganz Nah

 

Musiker:     Anikó Kanthack

Konzert:     06.11.2014 um 19 Uhr

Dauer:     06.11. – 07.11.2014

 

Anikó liebt und lebt Musik. Sie benutzt ihre Stimme um zu malen. Dazu begleitet sie sich mit verschiedensten Instrumenten. Deutsche Songs, ein paar Instrumente, eine Loopstation und eine Stimme die berührt und erstaunt.

Einziges Konzert vor der Deutschlandtour 2015.

21 Nov

Kálmán Várady // Romamor // 22.11. – 05.12.14

ROMAMOR

 

Künstler:     Kálmán Várady

Vernissage:     22.11.2014 um 19:00 Uhr

Dauer:     22.11.- 05.12.2014

 

Kálmán Várady studierte von 1979 bis 1985 Malerei an der Fachhochschule Köln und wurde 1986 Meisterschüler von Werner Schriefers.

Bis in die 1990er Jahre unternahm er zahlreiche, ausgedehnte Reisen durch Afrika, Nord- und Südamerika. Diese wirken bis heute maßgeblich auf die Inhalte seiner Arbeiten ein. Kálman Várady ist Vater von sechs Töchtern. Er lebt und arbeitet in Köln.

Er thematisiert in seinen Werken Herkunft und Identifikation, als auch düstere Zukunftsvisionen. Eine temporäre Heimat hat er vor einiger Zeit in der Galerie für zeitgenössische Kunst der Sinti und Roma, „Kai Dikhas“, in Berlin, gefunden.

Im Kampf gegen Ausgrenzung und Diskriminierung nutzt Kálmán Várady seit langem die Mittel der Kunst, um auf Missstände in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Hierbei konzentriert er sich vor allem auf den Umgang mit Minderheiten. Bereits seit 1995 setzt er sich in seinem künstlerischen Schaffen intensiv mit der Sinti-Roma-Problematik auseinander. 2005 kuratierte er hierzu in Zusammenarbeit mit weiteren Kölner Künstlern und der Rom e.V. die Ausstellung „Die vergessenen Europäer: Kunst der Roma – Roma in der Kunst“ im Kölner Stadtmuseum. Vertreten waren u.a. internationale Künstler des Roma-Pavillons in Venedig. Es folgten weitere Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland.

Zu den Werken: Das Blattsilber in seinen Arbeiten erinnert an die silber gedeckten Villendächer wohlhabender Romas,wie er sie auf Reisen durch Rumänien gesehen hat – zugleich spiegelt es jedoch auch die Kühle und Härte, die dieser Bevölkerungsschicht entgegen gebracht wird. In seinen Fotografien versucht er die herzliche und ausgelassene Mentalität dieser Menschen einzufangen.

Die hier in unserer Galerie gezeigte Ausstellung trägt den Titel „ROMAMOR“.(Roma Amor)„Rom“ wird in der Romasprache auch mit „Mensch“ übersetzt, womit der Künstler ein Wortspiel im Titel der Ausstellung impliziert. Wir freuen uns sehr, Kálman Várady ab dem 22. November in unserer Galerie als Gast und ausstellenden Künstler bei uns zu haben.

07 Nov

Gunnar Tacke // Perspectives // 08. – 21.11.14

Perspectives

 

Künstler:     Gunnar Tacke

Vernissage:     08.11.2014 um 19:00 Uhr

Dauer:     08.11. – 21.11.2014

 

Fotografieren und Reisen. Beides kann getrennt voneinander existieren, doch nur in der Symbiose glänzt es mit besonderem Zauber.

Gunnar Tacke hat diese Symbiose für sich entdeckt. Er liebt es zu reisen und er liebt es, auf seinen Reisen zu fotografieren. Und so verbinden sich in seinen Werken diese beiden Leidenschaften zu einer Großen.

Mit seiner Ausstellung „Perspectives“ nimmt Gunnar Tacke uns mit auf seine eigene Reise, eine Reise in eine Welt der Blickwinkel. Sein Konzept dafür hat er ganz klar definiert: Das Verlassen herkömmlicher, naheliegender Perspektiven. Dieser Herausforderung stellt Gunnar Tacke sich mit jeder seiner Aufnahmen aufs Neue. Und so wartet er auf den besonderen, den unerwarteten Moment, den er festhalten kann und der eine andere, völlig neue Perspektive auf die Dinge hervorbringt, vor allem die Perspektive des geistigen Auges. Es gelingt ihm, den Betrachter mit neuen Blickwinkeln zu konfrontieren, ihn mitzunehmen auf eine andere Seite, weg von bekannten Postkartenmotiven.

In seinen Arbeiten stellt er eine besondere Verbindung zwischen Bericht und Ästhetik her. „Es muss nicht nur interessant sein, es muss auch schön sein“, sagt er. Es ist schön, wenn man einen kleinen Affen auf einer Mauer sitzen sieht, der versonnen auf eine Stadt hinunter blickt. Und man könnte sich in diesem Augenblick nichts schöneres vorstellen, als sich zu ihm zu setzen und mit zu philosophieren.

Gunnar Tacke, der Autodidakt, ist sehr bescheiden, wenn es um seine Qualifikation geht. Dabei braucht er sich nicht zu verstecken. Aufgewachsen in der unschuldigen Umgebung der Lüneburger Heide, erkannte er früh seine Leidenschaft für die Fotografie. Vielleicht inspirierte ihn die Weite bei seiner Suche nach immer neuen Perspektiven und so zog es ihn schnell zu größeren urbanen Lebensformen. Das Handwerk schaute er sich bei verschiedenen Fotografen und Kursen ab und besuchte Workshops unter anderem in New York. Er versteht seine Kunst als Ausgleich zu seinem sonst eher unkreativen, technischen Beruf, wenngleich handwerklich hier durchaus Parallelen zu finden sind. Sicher nicht ganz zufällig. Heute lebt er in Wuppertal, einer Stadt, die perspektivisch einiges zu bieten hat.

Auf der Suche nach neuen, unerwarteten Augenblicken, die er einfangen möchte, zieht es ihn auch weiterhin regelmäßig hinaus in die Welt. Kein Wunder, wer einmal einer Leidenschaft verfallen ist, der kommt so schnell nicht von ihr los. Zum Glück, möchte man sagen, denn was kann schöner sein, was interessanter, als die Welt aus einem anderen als dem gewohnten Blickwinkel zu erleben. „Perspectives“, eine Ausstellung nicht nur mit berührenden Motiven, sondern auch eine Ausstellung von einer anderen Seite.

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